Im Sommer war Lisa Redlinger bei der Stadion-Europameisterschaft in Birmingham angetreten, um in die Top-10 zu laufen und Susanne Pumpers Uralt-Rekord über 5000 Meter zu brechen. In einer Zeit von 15:57,20 wurde sie 17. und blieb fast 50 Sekunden über der Bestmarke. Deutlich besser lief es am Samstag für die 23-Jährige bei der Straßenlauf-Weltmeisterschaft in Dänemark.
Nach dem Rennen in Birmingham hatte die Vorarlbergerin bittere Tränen vergossen. Umso größer die Freude am Samstag, als sie bei der Straßenlauf-Weltmeisterschaft in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen auf Rang 14 lief.
Top-3 im Europavergleich
Mit ihrer Zeit von 15:18 Minuten blieb Redlinger gleich 16 Sekunden unter ihrem eigenen ÖLV-Rekord, den sie erst im April in Wien aufgestellt hatte. Bemerkenswert: Mit dieser Zeit war die Lustenauerin auch die drittbestes Europäerin hinter der an sechs klassierten Spanierin Marta Garcia und der Britin Hannah Nuttall, die auf Rang zehn landete.
Äthiopischer Triumph
Den Sieg holte sich die Äthiopierin Likina Amebaw mit einer Zeit von 14:41 Minuten, sieben Sekunden vor der Kenianerin Caroline Makandi Gitonga und der Australierin Rose Davies (14:50 Minuten).
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