Besonders bei Diesel

Spritpreise steigen vor Ferienende noch einmal an

Wirtschaft
10.09.2026 11:35
Porträt von krone.at
Von krone.at

Am kommenden Montag beginnt auch im Süden und Westen Österreichs das Schuljahr 2026/27. Vor dem Urlauber-Rückreiseverkehr haben die Spritpreise noch einmal angezogen, besonders bei Diesel kletterten die Preise nach oben.

Ein Liter Diesel kostete am Mittwoch im bundesweiten Durchschnitt laut aktuellen Zahlen der E-Control 2,168 Euro, Superbenzin schlug sich mit 1,934 Euro/Liter zu Buche. 

Am meisten zahlt man in Tirol
In Tirol kostete der Liter Diesel am Mittwoch bereits 2,205 Euro, das war im Ländervergleich der Spitzenwert. Mit 1,989 Euro für Superbenzin belegte Tirol auch hier den ersten Platz. Das Bundesland ist bereits seit Mitte August das teuerste bei Sprit, so eine Analyse der Arbeiterkammer.

Ein Blick zurück auf die vergangenen sechs Monate zeigt: Beim Diesel wurde Ende Juni ein Tiefststand verzeichnet, damals lag der Preis bei 1,65 Euro/Liter. Benzin wurde mit 1,60 Euro ausgewiesen, mit einer weiteren Talsohle Mitte August.

Ölpreise bleiben hoch
Grund für die hohen Preise sind die anhaltenden militärischen Konflikte im Nahen Osten. Auch die Ölpreise bleiben deswegen stabil auf hohem Niveau. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November kostete zuletzt rund 101 US-Dollar (86,68 Euro).

Vergangene Woche waren die Kämpfe zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran wieder aufgeflammt. Das trieb die Preise für Öl und Erdgas nach oben. Brent hat sich in diesem Jahr bislang um fast 70 Prozent verteuert, liegt aber noch deutlich unter dem Kriegshoch von 126 US-Dollar je Barrel aus dem April.

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