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Tech-Schau in Berlin

IFA 2026: (Fast) alles in chinesischer Hand

Digital
06.09.2026 06:07

Seit über Hundert Jahren trifft sich in Berlin anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) die Tech-Branche – und wenn man das Berliner Messegelände betritt, sieht es aus, als wäre diesmal alles fest in chinesischer Hand. Riesige Reklamen des chinesischen Tech-Konzerns Xiaomi, des Haushaltsroboterspezialisten Dreame und des Kühltechnik-Anbieters Midea aus dem Reich der Mitte säumen den Eingangsbereich.

Drinnen haben chinesische Konzerne den Platz eingenommen, den früher europäische, japanische, südkoreanische oder US-amerikanische Firmen buchten. Firmen wie Sony oder Panasonic, die einst ganze Hallen füllten, haben ihre Präsenz zurückgefahren, Samsung ist am Messegelände gar nicht mehr präsent. Selbst dort, wo Europa draufsteht, ist in Wahrheit China drin – etwa in Grundig-TVs, die zum Changhong-Konzern gehören. Die Neuheiten, welche die vielen chinesischen Hersteller zeigen, haben selbstverständlich KI – bis hin zu Kühlschrank und Waschmaschine. Die „Krone“ hat sich auf Europas wichtigster Technik-Schau umgesehen – und trotz der chinesischen Dominanz festgestellt: Es gibt noch Bereiche, in denen Europa vorne liegt.

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