Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ sorgte zuletzt für Schlagzeilen: Der Vater von SPÖ-Chef Andreas Babler soll demnach bei einer OP vorgereiht worden sein. Nach dem betroffenen Spital meldet sich nun der Vizekanzler selbst mit einer Videobotschaft zu Wort.
„Es reicht: Lasst meinen Papa aus dem Spiel!“, meldet sich Andreas Babler am Freitagabend auf Facebook. Er würde nicht zulassen, was gerade „an Grenzüberschreitung passiert“, sagt er in dem Video.
Sehen Sie hier das Video-Statement:
„Nur Fake News“
In den vergangenen 24 Stunden sei sein Vater wiederholt von Journalisten angerufen worden, die ihn zu seinem Gesundheitszustand und der Behauptung befragten, er sei bei einer OP vorgereiht worden. „Und das nur aufgrund von Fake News, die politisch und medial verbreitet werden, um mir zu schaden. Das geht zu weit“, so Babler.
Babler zu Termin: „Hatte damit nichts zu tun“
Der SPÖ-Chef betont, dass die medizinische Schmerzens- beziehungsweise Krankengeschichte seines Vaters niemanden etwa angehe. Sein Vater habe sein Leben lang gearbeitet und seit Längerem starke Schmerzen in der Hüfte. „Nur deshalb hat er einen OP-Termin bekommen. Weil er Schmerzpatient ist. Ich hatte damit nichts zu tun. Das bestätigen auch Spital und Ärzte.“ Wie die „Krone“ berichtete, wies das Orthopädische Krankenhaus Speising die Behauptung der FPÖ zurück.
Am Ende des Videos ruft Andreas Babler die Zuseher zu Hilfe auf: „Helft mir. Teilt das Video. Da müssen wir jetzt gemeinsam eine Grenze ziehen.“
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