Zahlreiche Flops wie Bobby Clark wurden verkauft, die Neuen um Haris Tabakovic schlugen in den ersten Wochen ein: Das Transferfenster war mit mehr als 60 Millionen Euro Plus ein echter Erfolg für den FC Red Bull Salzburg.
Fans von Bundesligist Salzburg schaudert es, wenn sie auf Transfers wie jenen von Bobby Clark oder Lucas Gourna-Douath angesprochen werden. Sie gelten als Mega-Flops, die Salzburg viel kosteten, aber wenig brachten.
Ein Blick auf den gerade zu Ende gegangenen Transfersommer dürfte den Anhängern indes ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Neben höchst lukrativen Abgängen wie jenen von Joane Gadou und Jannik Schuster, die – mit Boni – zusammen bis zu 40 Millionen Euro in die Bullen-Kassen spülen, finden sich auch jene von Clark und Gourna-Douath.
Mehr als 60 Millionen Euro Transferüberschuss
Während Vorgänger Rouven Schröder keine dauerhaften Abnehmer fand, gelang dies Sport-Geschäftsführer Marcus Mann. Logischerweise mit Abschlägen bei den Ablösesummen.
Insgesamt hat der 42-Jährige Spieler aber für knapp hundert Millionen verkauft. Dem gegenüber stehen Neuzugänge für gut ein Drittel der Summe, also knapp über 35 Millionen. Die haben bislang zu überzeugen gewusst.
Haris Tabakovic schießt die Gegnerschaft kurz und klein (acht Tore in acht Einsätzen), Abubakr Barry gibt im Mittelfeld den Takt vor und hat mit Bartosz Mazurek einen Youngster neben sich, der von Spiel zu Spiel besser wird. Hinten hält Neo-Abwehrchef Kevin Boma den Laden dicht und wird exzellent unterstützt von den Schienenspielern Dominik Schmid und Nikolas Veratschnig.
Die Personalentscheidungen des Sportbosses scheinen aufzugehen. Anders gesagt: Dieser (Marcus) Mann scheint ein Händchen für Transfers zu haben.
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