Liebe „Krone“-Leser! Die Situation am gesperrten Tauernradweg in Weißbach ist verwirrend. Wegen Steinschlaggefahr ist die alte Trasse gesperrt. Die Ausweichroute an der B311 erwies sich dann als viel zu gefährlich. Ein Shuttle fährt. Doch viele radeln trotzdem. Eine Dauerlösung ist mit großem Aufwand verbunden.
Es gibt derzeit drei Gruppen in Weißbach bei Lofer: Die, die lieber nicht nach oben zu den Felsen schauen und am alten Radweg kräftig in die Pedale treten. Diejenigen, die an der Bundesstraße fahren und die weggedrehten oder korrigierten Tafeln und Markierungen nicht beachten. Und die, die brav in den Shuttle einsteigen. Unbefriedigend ist das nicht nur für die Radfahrer.
Jetzt läuft ein aufwendiger Prozess für eine Radler-Dauerlösung an: Ein Teil des gesperrten Weges kann am Felsen bleiben, speziell geschützt natürlich. Aber die Bundesstraße muss für einen neuen Abschnitt auch verlegt werden, um Platz zu schaffen.
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