Unzählige Waldbrände haben in den vergangenen Wochen in Österreich und anderen europäischen Ländern gewütet. Dabei sind nicht nur die Flammen an sich verheerend. Auch der Rauch ist gefährlich und er kann Tausende Kilometer weit ziehen.
Der Föhrenwald in Niederösterreich ist nur ein Beispiel für die vielen Wälder in Österreich, die in den vergangenen Wochen gebrannt haben. Die Flammen richteten schon großen Schaden an, doch auch der Rauch ist nicht zu unterschätzen, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Schwangere.
Wieso Rauch gefährlich ist
Wie gefährlich der Rauch ist, kann von Brand zu Brand unterschiedlich sein. Das hängt zum Beispiel davon ab, ob nur Holz verbrennt, oder auch Häuser. Denn dann ändert sich die chemische Zusammensetzung des Rauches und es können Rückstände von Stoffen wie Asbest im Rauch sein.
In der aktuellen Saison habe in Österreich schon rund 270 Mal ein Wald gebrannt, sagte Experte Florian Kraxner vom Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) schon vergangene Woche. Seitdem ist die Zahl nocheinmal gestiegen.
Rund 90 Prozent der Partikel im Rauch sind extrem klein – also Feinstaub. Diese Mini-Partikel sind besonders gefährlich, weil sie eingeatmet werden und so in die Lunge kommen können. Es ist sogar möglich, dass die Partikel in den Blutkreislauf gelangen.
Diese Symptome kann Rauch auslösen:
Gefährlich ist auch, dass der Rauch wegen Wind und Wetter sich extrem weit verteilen kann. Auch Tausende Kilometer vom Brand entfernt kann die Luftqualität leiden. Grundsätzlich gilt: Wenn man den Rauch riechen kann, ist er vermutlich schon in den Atemwegen.
Was kann man tun, um sich vor dem Rauch zu schützen?
Die Menschen sollten möglichst drinnen bleiben und die Fenster geschlossen lassen, empfiehlt die WHO. Klimaanlagen sollten nicht in einem Modus betrieben werden, in dem sie die Luft von Außen hineinlassen. Wer nach draußen geht, sollte eine FFP2-Maske tragen.
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