Aufatmen im Föhrenwald: Nach dem Großbrand, der am Freitagnachmittag wieder bei St. Egyden im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen ausgebrochen sind, wurden die Flammen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Mit „Brand aus“ wird aber erst in den nächsten Tagen gerechnet.
Derzeit ist die Feuerwehr noch mit 25 Mann Tag und Nacht vor Ort. „In der Nacht von Samstag auf Sonntag gab es immer wieder noch ein Meter hohe Aufflammungen“, erklärt Mario Lukas, Bezirksfeuerwehrkommandant von Neunkirchen. Heute, Montag, werde man den Einsatz auf zehn Mann reduzieren – bis zum endgültigen „Brand aus“ dürfte es aber noch einige Tage dauern.
Hartnäckiger Einsatz verhinderte Häuserbrand
Mit massivem und hartnäckigem Einsatz schafften es die Einsatzkräfte, dass das Feuer nicht auf die Häuser am Waldrand übergriff. „Das Feuer hat direkt vor der Siedlung am Gartenzaun haltgemacht“, so Lukas. Kein einziger Garten oder eine Hausfassade kam dadurch zu Schaden.
Rund 64 Hektar wurden bei dem Brand zerstört. Mehr als 830 Feuerwehrleute und elf Hubschrauber standen im Einsatz. Die 250 Menschen durften bereits alle wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen.
Die Brandursache ist noch unklar. Der aktuelle Brand betraf ein anderes Gebiet als jener der Vorwoche, bei dem rund 100 Hektar brannten und Munitionsteile aus dem Zweiten Weltkrieg als mögliche Ursache gelten.
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