Grausame Bilanz

Tote und Verletzte nach Unfall-Wochenende

Blaulicht
09.08.2026 19:00

Traurige Bilanz in Österreich: Am Wochenende sind gleich mehrere heftige Verkehrsunfälle passiert. Mindestens zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen, einige wurden teils lebensbedrohlich verletzt.

Am Samstag wurde das Wrack und die Leiche eines verunfallten 33-jährigen Mannes in Aschach an der Donau (Oberösterreich) entdeckt. Der Unfall hatte sich bereits am Freitag ereignet. Eine Radfahrerin machte den grausamen Fund.

20-Jähriger bei Unfall getötet
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich ein weiterer tödlicher Unfall in Bleiburg (Kärnten). Dabei wurde ein 20-Jähriger auf seinem Heimweg von einem Auto erfasst und zu Boden geschleudert. Ein Anrainer leistete Erste Hilfe, doch weder er noch der herbeigerufene Notarzt konnten den jungen Mann retten. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

Zwei Jugendliche bei Biker-Unfall schwer verletzt
Im Zillertal (Tirol) passierte am Samstag ein folgenschwerer Biker-Unfall. Ein 17-Jähriger und eine 15-Jährige waren dabei ohne Helm mit einem Motorrad unterwegs. Bei ihrer waghalsigen Ausfahrt touchierte der Lenker die Gehsteigkante und kam dabei zu Sturz. Er blieb bewusstlos liegen und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Auch seine jüngere Mitfahrerin verletzte sich.

Das Auto eines 33-Jährigen in Oberösterreich wurde völlig zerstört.
Das Auto eines 33-Jährigen in Oberösterreich wurde völlig zerstört.(Bild: FOTOKERSCHI / MARTIN SCHARINGER)

Einen Biker-Unfall gab es auch im Salzburger Tennengau. Dort stieß ein Motorradfahrer am Samstagnachmittag mit einem anderen Bike zusammen, insgesamt drei Menschen wurden bei dem Crash verletzt.

Zwei kleine Mädchen angefahren
Ebenfalls in Tirol, im Bezirk Kufstein, rannte am Samstagabend ein Mädchen auf die Straße und wurde von einem Auto erfasst. Das Kind erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Auch in Wien wurde ein kleines Mädchen Opfer eines Unfalls: Am Samstagabend soll ein 16-Jähriger mit einem E-Scooter das erst acht Jahre alte Kind niedergerast haben. Danach lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Erst als die Beamten einen Schreckschuss abfeuerten, blieb er stehen.

Mehrere Raser ohne Führerschein unterwegs
Auf der Westautobahn lieferte sich ein 39-jähriger Autofahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei fuhr er aggressiv, beschleunigte stark und fuhr teilweise 225 km/h schnell, anstatt der erlaubten 100 km/h. Im Kreisverkehr prallte der Mann schlussendlich in eine Leitplanke. Der Raser besitzt keinen Führerschein.

Ein weiterer Fahrer ohne Führerschein war am Sonntag in Graz unterwegs. Als zwei Polizisten den Jugendlichen aufhalten wollten, der in Schlangenlinien mit seinem Motorrad gefahren war, wollte dieser nicht stehen bleiben. Die Beamten griffen je einen Arm des Lenkers, als dieser plötzlich sein Fahrzeug beschleunigte. Die Polizisten wurden daraufhin mehrere Meter mitgezogen, bis der 17-Jährige stürzte. Er versuchte noch, zu Fuß zu flüchten, ein Polizist konnte ihn aber fassen. Ein Alkotest bei dem jungen Grazer ergab eine schwere Alkoholisierung. Die Beamten blieben unverletzt.

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