Ein voller Zug von Kärnten nach Wien. Ein Reisender freut sich, dass er noch ein Platzerl findet – allerdings wird der Sitz quasi unter ihm wegreserviert, was bei den ÖBB das auch während der Fahrt möglich ist. Der Streit um den Platz eskaliert und die Frage bleibt: Haben Fahrgäste eigentlich ein Recht auf einen Sitz?
Wir haben über den Fall berichtet: Ein 73-jähriger, nach eigener Beschreibung „gehmaroder“ Jurist – bleiben wir bei Doktor X – besteigt in Villach mit seinem Klimaticket den Intercity nach Wien, für seine betagte Jack-Russel-Hündin hat er zuvor ein Hundeticket gekauft. Beide müssen sich mehrmals umsetzen, bis sie endlich ein nicht als reserviert ausgewiesenes Zweierbankerl finden und sich erleichtert für die mehrstündige Fahrt einrichten.
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