Rapid hat auch im Innviertel seinen perfekten Saisonstart fortgesetzt. Die Hütteldorfer gewannen am Sonntag in der zweiten Runde der Bundesliga bei der SV Ried 2:1 (1:0) und damit auch das sechste Pflichtspiel der jungen Saison.
Nach der frühen Führung der Wiener durch Jannes Horn (8.) und dem Ausgleich durch den ehemaligen Rapid-Kapitän Stefan Schwab (74.) sorgte der eingewechselte Moulaye Haidara (77.) für die Fortsetzung der Erfolgsserie.
Ried lief in unveränderter Startformation ein, Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup nahm gegenüber dem Auftakterfolg gegen Altach eine Änderung – Serge-Philipp Raux-Yao statt Nenad Cvetkovic im Abwehrzentrum – vor. Bei großer Hitze gelang den Wienern ein Start nach Wunsch. Ein Klärungsversuch von Schwab bei einer Flanke landete genau beim frei stehenden Horn, der vom Sechzehner mit einem platzierten Flachschuss traf.
Schwab-Schuss an die Latte
Bis kurz vor der Pause kontrollierten die Gäste danach das Spiel, Yusuf Demir (35.) vergab die größte Chance auf einen zweiten Treffer. Im Finish der ersten Hälfte wackelte die Führung aber. Ein Abschluss von Evan Aisowieren nach einem Konter fiel zu schwach aus (41.), ein Schuss von Schwab sprang von der Latte zurück ins Feld (42.).
Keine 30 Sekunden waren nach Wiederanpfiff gespielt, als Ercan Kara eine „Hundertprozentige“ ausließ. Nach idealer Hereingabe traf der Stürmer aus sechs Metern das Tor nicht. Vier Minuten später kam er wieder aussichtsreich zum Abschluss, konnte den Ball aber nicht gut verarbeiten. Auf der anderen Seite hielt Torhüter Hedl nach Demir-Fehler mit einer starken Parade gegen Aisowieren (52.).
Schwab traf, Haidara Matchwinner
Die Rieder verstärkten ihre Offensivbemühungen und wurden ausgerechnet durch Schwab belohnt. Der ehemalige Rapid-Kapitän, der nach seiner Rückkehr aus dem Ausland erstmals gegen seinen Ex-Klub spielte, traf nach Bajic-Flanke per Kopf zum 1:1.
Der Rieder Jubel verstummte aber schnell. Haidara kam elf Minuten nach seiner Einwechslung an einen langen Ball von Hedl und erzielte bereits seinen fünften Pflichtspieltreffer in dieser Saison. Ried hatte noch eine große Ausgleichschance, Rasner brachte bei seiner ersten Aktion nach seiner Einwechslung den Ball aber nicht im Tor unter (83.).
Im Vorfeld sorgte ein Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten für Aufsehen, wonach Ried-Sportchef Wolfgang Fiala vor einem Wechsel zu Rapid als Technischer Direktor stehen soll.
SV Ried – SK Rapid 1:2 (0:1)
Ried, BWT Oberösterreichische Arena, 6.695, SR Altmann.
Tore: 0:1 ( 8.) Horn
1:1 (74.) Schwab
1:2 (77.) Haidara
Ried: Leitner – Malicsek, Chukwudi, Steurer- Bajic, Schwab, Maart, Sorg (83. Rasner) – Nasrawe (60. Lund Jensen), Rhodes (82. Bogue) – Aisowieren (60. Sissoko)
Rapid: Hedl – Bolla, Schöller, Raux-Yao, Horn – Bajlicz (72. Amane), M. Seidl – Y. Demir (66. Wurmbrand), Adamsen (66. Tilio), Dahl (66. Haidara) – Kara (91. Schaub)
Gelbe Karten: Rasner bzw. Bolla
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