Mit Mini-Kofferraum?

Smart #2: Das erste Bild des neuen Zweisitzers

Motor
07.08.2026 10:30
Porträt von krone.at
Von krone.at

Premiere feiert der Smart #2 erst auf dem Pariser Autosalon im Herbst, bisher werden nur Concept Cars und getarnte Autos gezeigt. Wirklich? Nicht wirklich. Denn auf einer Plakatwand in Melbourne lacht uns das freundliche Gesicht des Zweisitzers bereits entgegen.

Diesmal wird es nur die elektrische Version geben. Sie soll knapp 300 km mit einer Batterieladung schaffen – mehr als doppelt so viel wie der Vorgänger Smart EQ fortwo. Damit und mit dem angepeilten Einstandspreis von rund 22.500 Euro wird der Neue im Vergleich ein phänomenales Angebot. Zwar gibt es günstigere Elektroautos, aber keine, die nur 2,79 Meter lang sind.

Anstelle der bisher verwendeten NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Cobalt) soll der Smart #2 auf eine kostengünstigere und zugleich robustere LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) mit einer geplanten Kapazität von rund 35,7 kWh setzen. Dieser strategische Wechsel in der Batterietechnologie birgt weitreichende Implikationen, die nicht allein den Anschaffungspreis betreffen, sondern ebenso die erwartete Langlebigkeit des Fahrzeugs sowie dessen Leistungsfähigkeit unter variierenden klimatischen Bedingungen maßgeblich beeinflussen.

Im Gegensatz zu NMC-Akkus, bei denen zur Schonung der Batterie im Alltag oft ein Ladefenster von 20 bis 80 Prozent empfohlen wird, können LFP-Akkus regelmäßig und ohne nennenswerte negative Auswirkungen auf volle 100 Prozent geladen werden.

Aber: Die erhöhte Empfindlichkeit gegenüber niedrigen Temperaturen können unter 0 sowohl die Leistungsabgabe als auch die Ladeleistung spürbar beeinträchtigen, was unweigerlich zu einer Verringerung der Winterreichweite führt. Es ist also eine aufwendige Batterievorkonditionierung notwendig – die möglicherweise Aufpreis kosten wird.

Die von Smart in Aussicht gestellte Ladezeit von unter 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent, ist für ein Fahrzeug dieser Klasse bemerkenswert.

Gespannt sein darf man auf das Kofferraumvolumen. Der Vorgänger wies 260 bis 350 Liter auf. Verschiedene Quellen berichten von einem Volumen von lediglich 80 Litern, weil der Akku so groß ist und der Inverter über dem Heckmotor sitzen könnte.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
KMM
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung