Gegen Wattens

Altachs Massombo kennt den Schlüssel zum Erfolg

Fußball National
07.08.2026 11:25

Zweite Runde, zweites Abendspiel für die Altacher. Nachdem die Vorarlberger vergangenen Sonntag um 19 Uhr auswärts bei Rekordmeister Rapid antreten mussten, empfangen sie heute um 19.30 Uhr die WSG Tirol. Ein Spiel dem auch Yann Massombo entgegenfiebert. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, ist der Franzose nun so richtig im Ländle angekommen.

„Der Start in Altach war schwierig – ein neues Land, neue Sprache. Das war alles nicht so einfach. Aber nach einem Jahr fühle ich mich hier richtig wohl“, bilanziert Yann Massombo, der bisher einzige Torschützen der Rheindörfler in den ersten beiden Pflichtspielen.

Yann Massombo hatte auch beim Spiel in Hütteldorf seine Möglichkeiten.
Yann Massombo hatte auch beim Spiel in Hütteldorf seine Möglichkeiten.(Bild: GEPA)

„Orakel“ Orie prophezeite Karriereverlauf
Als der Franzose von der dritten Schweizer Liga – von Biel – ins Rheindorf wechselte – konnte niemand den Linksfuß richtig einschätzen. Er erwies sich aber als Glücksgriff. Sportkoordinator Eric Orie prophezeite: „Yann wird nach ein paar guten Spielen in ein Loch fallen. Erst nach einiger Zeit wird er sich erholen und für uns ein richtig wichtiger Spieler.“ Der Holländer sollte recht behalten. Im Herbst fiel Massombo in ein Leistungsloch, erst im Frühjahr fand der Franzose wieder zu einer guten Form.

Vor allem auch deshalb, weil der damals neue Trainer Ognjen Zaric den Mittelfeldspieler um eine Reihe weiter nach vorne beorderte – vom Zentrum in die Offensive, wo der Franzose zusammen mit Patrick Greil zu einem brandgefährlichen Duo im Angriff wurde. Mittlerweile kennt er auch seinen Wert im Team: „Ich denke, dass ich derzeit ein wichtiger Spieler für die Mannschaft bin, da ich viele Spiele in Folge bestritten habe.“

Der 26-Jährige ordnet dem Fußball alles unter, wohnt derzeit allein in Vorarlberg. Dass er mit den französisch sprechenden Teammitgliedern besonders gut auskommt, ist logisch. Zumal ihn die deutsche Sprache noch immer fuchst: „Das ist für mich schwer.“

„Unangenehme Mannschaft“
Heute am Abend geht es aber nicht um die Sprache, sondern um drei Punkte gegen die WSG Tirol: „Das ist eine unangenehme Mannschaft“, sagt Massombo. Gerade deshalb wird sein Kampfgeist besonders gefragt sein. „Den Auftritt in Wien müssen wir positiv sehen. Zu Hause gegen Tirol wird es ein anderes Spiel. Wir müssen die Chancen gut verwerten, das ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Massombo.

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