Wohnbau-Darlehen

Häuslbauer griffen für Rückzahl-Aktion ins Börsel

Burgenland
23.07.2026 05:00

12.674 Burgenländer nutzten die Rückzahl-Aktion des Landes bei den Wohnbaudarlehen. Gemeinnützige Bauvereinigungen können noch bis Ende August Anträge einbringen.

Durch die vorzeitige Rückzahlung des Wohnbauförderungsdarlehens erhielten Häuslbauer – wie berichtet – einen Nachlass von 25 Prozent auf die noch offene Summe. Bei 12.674 Burgenländern wurden die Anträge vom Land positiv bewilligt. Das Rückflussvolumen beträgt rund 255 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine Ersparnis von 85 Millionen Euro für die Darlehensnehmer.

Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) spricht von einem „vollen Erfolg“: Man habe dadurch vielen Menschen finanziell den Rücken gestärkt. Ihnen würde nun in wirtschaftlich angespannten Zeiten mehr Geld für das tägliche Leben bleiben. „Kein anderes Bundesland habe in den letzten Jahren so starke Akzente für leistbares Wohnen gesetzt und bereits mit dem Wärmepreisdeckel und dem Wohnkostendeckel wirksame Maßnahmen gegen die Teuerung in die Wege geleitet“, so Dorner.

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Wir haben in Zeiten anhaltender Krisen dadurch vielen Menschen finanziell den Rücken gestärkt.

Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ)

Verlängerung der Frist für Bauvereinigungen
Die Rückzahlaktion gilt nicht nur für Häuslbauer: Für Gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV) ist es ebenfalls möglich, wenn die Vorteile an die Mieter weitergegeben werden. Der Abschlag beträgt hier je nach Restlaufzeit 15, 25 oder 35 Prozent. Die notwendigen Anträge werden von der jeweiligen GBV für ihre Objekte gestellt. „Erklärtes Ziel ist, für stabile Mietkosten in den kommenden Jahren zu sorgen“, so der Wohnbaulandesrat. Um die Antragstellung für möglichst viele Objekte zu ermöglichen, wurde die Einreichfrist bis 31. August verlängert.

Mit einer spürbaren Entlastung für betroffene Mieter rechnet auch OSG-Obmann Alfred Kollar, der zudem Landesgruppenobmann der GBV ist: „Wir gehen von einer Mietersparnis von mindestens 200 Euro im Jahr als Richtwert aus.“ Allerdings müsse man sich jedes Objekt einzeln anschauen und berechnen, ob eine vorzeitige Rückzahlung auch sinnvoll sei.

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Durch die Aktion wird es zu einer spürbaren Entlastung für die Mieter in den betroffenen Wohnungen kommen.

OSG-Obmann Alfred Kollar

Die OSG hat das bereits getan: Laut aktuellem Stand wird man rund 30 Millionen Euro an Darlehen vorzeitig zurückzahlen und sich dadurch etwa 10 Millionen Euro ersparen. „Mieter in rund 2500 Wohnungen und Reihenhäusern werden davon profitieren“, erklärt Kollar.

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