Protest gegen Behörde
US-Veteran legt Feuer vor ICE-Gebäude in New York
Aus Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE hat ein Mann am Montag ein Feuer vor einem Behördengebäude in New York gelegt. Der 43-Jährige wurde festgenommen. Das FBI bezeichnete ihn als „antiamerikanischen, regierungsfeindlichen Extremisten“.
Der Mann habe auf den Stufen des Gebäudes im Stadtteil Lower Manhattan Benzin verschüttet, es angezündet und zudem Feuerwerkskörper gezündet, teilten die Behörden mit. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt, darunter ein Beamter des Bundesschutzdienstes.
In dem Gebäude sind unter anderem die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) sowie das New Yorker Büro der Bundespolizei FBI untergebracht.
„Regierungsfeindlicher Extremist“
Bei dem Festgenommenen handelt es sich den Angaben zufolge um einen Veteranen der US-Armee. Er habe Schriften gegen die ICE bei sich getragen. Ein Vertreter des FBI bezeichnete den Verdächtigen als „antiamerikanischen, regierungsfeindlichen Extremisten“.
Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani nannte den Vorfall „zutiefst beunruhigend“. Über eine Anklage wurde zunächst nicht entschieden, die Ermittlungen dauern an.











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