Ein Wohnhausbrand in Fels am Wagram im Bezirk Tulln in NÖ hat Dienstagfrüh ein Todesopfer gefordert. Der 48-jährige Hausbesitzer dürfte noch versucht haben, die Flammen selbst zu löschen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Rund 140 Feuerwehrleute standen im Großeinsatz.
Kurz nach 7.20 Uhr wurden zahlreiche Feuerwehren zu einem Wohnhausbrand in Fels am Wagram alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Zunächst galt der Hausbesitzer als vermisst. Wegen akuter Einsturzgefahr konnte jedoch zunächst kein Atemschutztrupp in das Gebäude geschickt werden.
Enge Gasse erschwerte Einsatz
Eine besondere Herausforderung stellte die dichte Verbauung in der betroffenen Gasse dar. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Unterstützt wurden die Löscharbeiten unter anderem mit einer Drehleiter.
Im Zuge des Einsatzes konnte der 48-jährige Hausbesitzer nur noch tot aus dem Brandobjekt geborgen werden. Nach Angaben der Polizei dürfte sich der Mann noch einmal in das bereits brennende Gebäude begeben haben, um Löschversuche zu unternehmen. Das Landeskriminalamt und das Bundeskriminalamt haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Komplizierte Nachlöscharbeiten
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Menge an gelagerten Gegenständen im Haus besonders aufwendig. Immer wieder mussten Glutnester abgelöscht werden. Insgesamt standen 14 Feuerwehren mit rund 140 Mitgliedern sowie Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.