Nun ist es amtlich: Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) kommt bei der Gemeinderatswahl auf 35,8 Prozent und wird damit auch in Zukunft die Geschicke von Österreichs zweitgrößter Stadt leiten. Die Stimmen der Leser zum historischen Sieg lesen Sie hier.
Graz ist anders. Nachdem die KPÖ bei der vergangenen Nationalratswahl den Einzug ins Parlament mit 2,4 Prozent noch deutlich verfehlt hat, zeigen die Grazer Kommunisten, dass Bundes- und Gemeindepolitik eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe sind.
„Keine Selbstbeweihräucherung, und kein Wadlbeißen“
Viele Leser führen den fulminanten Sieg der KPÖ auf die Arbeit in der vergangenen Legislaturperiode und den erfrischend neuen Zugang zur Politik zurück. Vor allem die Bürgernähe und der freiwillige Verzicht auf beträchtliche Teile des Gehalts sind vielen Usern im Kopf geblieben.
„Gute Arbeit und Authentizität werden belohnt“
Für die anderen Parteien dürfte die Wiederwahl Kahrs zur Lehrstunde werden. Neben dem großen Plus für die KPÖ kann lediglich die FPÖ ein zartes Plus verbuchen, SPÖ und NEOS schaffen hingegen nur mit Mühe den Wiedereinzug in den Gemeinderat. Welche Lehren werden die Parteien aus der Wahl ziehen können?
„Krone“-Leser Leanmanagement liefert mit seiner Analyse die perfekten Schlussworte für spannenden Wahl-Sonntag: Wer in der aktuellen Zeit als amtierende Regierung ganze 7 Prozent zulegen kann, muss in den vergangenen Jahren in den Augen der Wähler viel richtig gemacht haben.
Wie bewerten Sie den erneuten Triumph der KPÖ in Graz? Wo sehen Sie die Gründe für den fulminanten Wahlsieg von Bürgermeisterin Kahr? Wir freuen uns auf Ihre Ansichten und Analyse in den Kommentaren!
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