KPÖ-Beben in Graz

Forenecho: „Authentizität wird belohnt!“

Community
29.06.2026 13:11

Nun ist es amtlich: Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) kommt bei der Gemeinderatswahl auf 35,8 Prozent und wird damit auch in Zukunft die Geschicke von Österreichs zweitgrößter Stadt leiten. Die Stimmen der Leser zum historischen Sieg lesen Sie hier.

Graz ist anders. Nachdem die KPÖ bei der vergangenen Nationalratswahl den Einzug ins Parlament mit 2,4 Prozent noch deutlich verfehlt hat, zeigen die Grazer Kommunisten, dass Bundes- und Gemeindepolitik eben doch zwei verschiedene Paar Schuhe sind.

„Keine Selbstbeweihräucherung, und kein Wadlbeißen“
Viele Leser führen den fulminanten Sieg der KPÖ auf die Arbeit in der vergangenen Legislaturperiode und den erfrischend neuen Zugang zur Politik zurück. Vor allem die Bürgernähe und der freiwillige Verzicht auf beträchtliche Teile des Gehalts sind vielen Usern im Kopf geblieben.

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Leserkommentare
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KroneLeser1572563
Bei 36 Prozent hat man vieles richtig gemacht, und egal wie man die KPÖ im Allgemeinen findet, Frau Kahr macht wohl das was es wirklich braucht heutzutage: Ehrliche und bürgernahe soziale Politik. Herzlichen Glückwunsch.
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Leanmanagement
Trotz aller Unterschiedlichkeiten - vielleicht sollten die anderen Parteien dieses Wahlergebnis näher beleuchten, besonders auch die Art des Auftretens von Frau Kahr und ihres Politikverständnisses. Keine Selbstbeweihräucherung , keine niedrigen Taktiken und kein Wadlbeißen gegenüber den anderen, nicht einmal in der Stunde des Triumpfs.

Vielleicht würde die Politik damit eine bessere werden.
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Cielito
Herzliche Gratulation an Elke Kahr und ihr Team. Andere Politiker dürfen sich die Arbeit dieses Teams zum Vorbild nehmen.
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„Gute Arbeit und Authentizität werden belohnt“
Für die anderen Parteien dürfte die Wiederwahl Kahrs zur Lehrstunde werden. Neben dem großen Plus für die KPÖ kann lediglich die FPÖ ein zartes Plus verbuchen, SPÖ und NEOS schaffen hingegen nur mit Mühe den Wiedereinzug in den Gemeinderat. Welche Lehren werden die Parteien aus der Wahl ziehen können?

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myMeinung
wenn man bei unter 10% noch einmal mehr als 1/3 seiner Wähler verliert, dann ist das Ende wohl unausweichlich.
Die SPÖ löst sich gerade auf.
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ehemoisBlau
Graz zeigt:

Wenn jemand alle richtig macht,
kann die FPÖ nicht einmal 15% Protestwähler gewinnen.
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hundert51
Die Bundes-SPÖ könnte sich ein bissl was von Grazer KPÖ abschauen. Gute Arbeit und Authentizität werden belohnt, wie man sieht.
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„Krone“-Leser Leanmanagement liefert mit seiner Analyse die perfekten Schlussworte für spannenden Wahl-Sonntag: Wer in der aktuellen Zeit als amtierende Regierung ganze 7 Prozent zulegen kann, muss in den vergangenen Jahren in den Augen der Wähler viel richtig gemacht haben.

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Leanmanagement
Wenn jemand nach (!) einer fünfjährigen Periode bei der nachfolgenden Wahl nochmals 7% draufgepackt bekommt, wird es schwierig zu argumentieren sein, dass er seine Sache nicht gut gemacht hätte.

Aus der Opposition zuzulegen, ist dagegen ein Klax, da man sich ja nicht real beweisen muss und lediglich rhetorisch die Wähler überzeugen muss.
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Wie bewerten Sie den erneuten Triumph der KPÖ in Graz? Wo sehen Sie die Gründe für den fulminanten Wahlsieg von Bürgermeisterin Kahr? Wir freuen uns auf Ihre Ansichten und Analyse in den Kommentaren!

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