Sechs Wochen Sommerferien: für die einen sechs Wochen Erholung, für die anderen sechs Wochen, in denen der Rückstand in Mathe oder Deutsch nur größer wird. Denn wer sich Nachhilfe nicht leisten kann, bleibt oft einfach zurück. Unsere Frage des Tages vom 18. August lautet: „Sollen Lehrer verpflichtet werden, gratis Nachhilfe in den Ferien zu geben?“
Wäre das gerecht gegenüber Kindern aus einkommensschwachen Familien? Oder greift der Staat damit zu tief in die Freizeit der Lehrer ein, die ohnehin schon viel leisten? Braucht es stattdessen bezahlte, freiwillige Angebote statt Zwang? Und wer sollte für Chancengleichheit eigentlich sorgen: die Schule, die Eltern oder der Staat?
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