Hitze, Übermüdung

45% der Unfälle mit Toten und Verletzten im Sommer

Österreich
25.06.2026 14:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit dem Beginn der Urlaubssaison steigt auch das Unfallrisiko auf Österreichs Straßen deutlich an. Laut dem Kuratorium für Verkehrssicherheit ereignen sich rund 45 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Verletzten oder Todesopfern in den Monaten Juni bis September.

  • Grund dafür sind unter anderem das höhere Verkehrsaufkommen, ungewohnte Fahrstrecken sowie die Belastung durch hohe Temperaturen.
  • Schlafmangel in Kombination mit Reisestress kann die Verkehrssicherheit ebenfalls erheblich beeinträchtigen. Auch leichte Hydrierungen können die Konzentrationsfähigkeit merklich reduzieren.
  • Neben den körperlichen Auswirkungen erhöht Hitze auch die psychische Belastung. 
Zitat Icon

Wer sich übermüdet hinter das Lenkrad setzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen.

Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Verkehrssicherheit im KFV

Hitze erhöht die Belastung
Müdigkeit, Reizbarkeit und Ungeduld können insbesondere bei Staus, Baustellen oder dichtem Reiseverkehr zu riskantem Verhalten wie dichtem Auffahren oder aggressivem Beschleunigen führen. Eine defensive Fahrweise wird empfohlen, um Konflikte im Straßenverkehr zu deeskalieren.

  • Das KFV empfiehlt für Fahrten an heißen Sommertagen unter anderem, ausgeruht und möglichst früh am Morgen zu starten, regelmäßig Pausen einzulegen sowie ausreichend Wasser zu trinken.
  • Kinder und Tiere sollten zudem niemals unbeaufsichtigt im Auto zurückgelassen werden, da sich Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen können.
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