Hatte sie vorm Mund

Paraguay legt wegen Bellinghams Hand Protest ein

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Von Krone Oberösterreich

Der paraguayische Verband legt bei der FIFA Protest gegen Jude Bellinghams „Hand-Vergehen“ ein. Während Paraguays Miguel Almirón bei der WM gegen die Türkei die erste Rote Karte wegen vorgehaltener Hand beim Reden gesehen hatte, kam Englands Star beim 0:0 gegen Ghana ungestraft davon – zumindest vorerst.

Vor Beginn der WM hatte das International Football Association Board (IFAB) bei einer Sondersitzung in Vancouver die von FIFA-Boss Gianni Infantino forcierte Regel eingeführt, dass das Verdecken des Mundes beim Sprechen sanktioniert wird. Dies war die Folge eines Vorfalls um Benfica Lissabons Gianluca Prestianni, der in der Champions League gegen Real Madrid wegen einer Beleidigung gegen Vinicius Junior nachträglich gesperrt worden war. Englands Jude Bellingham hielt nun in der Nacht auf Mittwoch beim 0:0 gegen Ghana im Gespräch mit Stürmer Jordan Ayewseine seine Hand vor den Mund – und kam in seinem 50. Länderspiel ohne Rot davon. 

Ob der Protest der Paraguayer Folgen hat?
Nun hat die paraguayische Fussballföderation, deren Spieler Miguel Almirón für ein ähnliches Verhalten während einem Disput mit einem Spieler der Türkei Rot gesehen hatte, bei der FIFA offiziell Protest eingelegt. Laut dem „Mirror“ fordert Paraguay eine Bestrafung für Bellingham, der offenbar nicht vom Platz flog, da das Schiedsrichterteam sein Verhalten nicht als konfrontativ bzw. aggressiv einstufte. Laut den Vorschriften ist nur bei aggressiver Kommunikation oder Streitigkeiten verpflichtend Rot zu geben. Ob der Protest der Paraguayer Folgen hat, wird sich zeigen.  

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