Böse Krebs-Diagnose

Jazz Gitti: „Hätt ich gewartet, wäre alles anders“

Adabei Österreich
25.06.2026 11:50

Sie ist eine Frohnatur und per sofort auch eine Motivatorin und Mutmacherin, denn vor Kurzem erfuhr die Jazz Gitti, dass sie Hautkrebs hat. Eine bösartige Form noch dazu. Die „Krone“ kennt die Details und sprach dazu mit ihr und ihrem Mann und Manager Roman Bogner – und weiß, wie die sympathische Wienerin mit der Diagnose umgeht.

Diese Frau muss man einfach mögen und lieben – und im ganzen Land gibt es eigentlich kaum jemanden, der sie nicht kennt und vor allem überhaupt niemanden, der sie nicht mag und schätzt. Die Jazz Gitti ist längst so etwas, wie fleischgewordenes Kulturgut geworden, und auch in den sozialen Medien sind die heute 80-jährige Künstlerin und ihr Mann und Manager Roman Bogner mit ihren knapp 60.000 Followern längst voll durchgestartet.

Bösartige Krebsform
Doch es gibt seit Kurzem etwas, was selbst die Frohnatur nicht unbeeindruckt lässt. Die Gitti, wie sie alle liebevoll nennen, hat Krebs. „Es handelt sich dabei um ein Merkelzellkarzinom“, erklärt Bogner im „Krone“-Interview über die Schockdiagnose, die beide in ihren Festen erschütterte. Wobei sie, mit bürgerlichem Namen Martha Butbul, es positiver aufnahm: „Das ist so ihre Art, sie hat es fast schon zu ,locker‘ genommen, haben ihr auch die Ärzte gesagt“, so Bogner weiter.

Nach der Schockdiagnose findet die populäre Sängerin Halt bei ihrem Mann und Manager Roman ...
Nach der Schockdiagnose findet die populäre Sängerin Halt bei ihrem Mann und Manager Roman Bogner.(Bild: APA-Images / Andreas Tischler)

Gemeinsam klapperten sie die letzten Wochen mehrere Spitäler ab, dann erfolgte der Eingriff und seither wartet man auf die Genesung der betroffenen und operierten Stelle am Ellenbogen, wo sie vor Kurzem einen Fremdkörper bemerkte.

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Einen Monat später, haben die Ärzte gesagt, und es hätte alles ganz anders ausgesehen!

Jazz Gittis Mann und Manager Roman Bogner

„Es muss noch eine weitere OP stattfinden, vor allem aber muss die betroffene Stelle abheilen, damit wir hoffentlich in rund sechs Wochen mit der Bestrahlung beginnen können. Aber man kann schon jetzt sagen, dass die Gitti riesiges Glück hatte“, sagt er. Und weiter: „Denn diese Art des Krebs ist richtig bösartig und zu 80 Prozent letal, wenn man es nicht rechtzeitig erkennt.“

Anfang Juni postete die Austro-Legende dieses Video und zeigte ihre Operationsnarbe:

„Das ist auch der Grund, warum ich alle Menschen bitte, dass sie zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Und wenn euch etwas an eurem Körper auf einmal verändert, oder komisch vorkommt, dann geht’s bitte zum Arzt“, so Gitti in ihrem Appell an alle Mitmenschen.

Erst vor Kurzem feierte Jazz Gitti ihren 80. Geburtstag – jetzt erhielt sie die Schockdoagnose.
Erst vor Kurzem feierte Jazz Gitti ihren 80. Geburtstag – jetzt erhielt sie die Schockdoagnose.(Bild: krone.tv )

„Egal ob Fan oder nicht“, verleiht sie ihrer großen Menschenliebe noch einmal zusätzlichen Ausdruck, „Weil hätte ich gewartet, wäre alles anders.“ Denn bei ihr begann es mit einer gerstenkornartigen Anomalie, einem Fremdkörper, der sich am Ellenbogen bildete, „Aber die Gitti ist eben eine, die da nicht lange herum fackelt und gleich zum Arzt geht“, sagt uns Roman Bogner, „Einen Monat später, haben die Ärzte gesagt, und es hätte alles ganz anders ausgesehen.“

Keine anstrengenden Termine
Wie es nun weiter geht? Man kann sich darauf verlassen, dass die Jazz Gitti ganz die Alte ist und bleiben wird: Eine Stimmungskanone und jetzt eben auch eine Mutmacherin. Die nächsten Wochen gelten der Genesung, damit man mit der Bestrahlung beginnen kann, Auftritte soll es aber dennoch geben, „Nur sicher keine Anstrengenden“, wirft das dynamische Duo ein.

Die „Krone“ wünscht gute und rasche Genesung.

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