Neue Forschungen machen erstmals das Ausmaß der Verfolgung homosexueller Menschen in Vorarlberg während der NS-Zeit sichtbar. Historikerinnen der Uni Innsbruck werten dafür Strafakten des Landesgerichts Feldkirch aus. Hinter den Aktenzahlen stehen tragische Schicksale, die lange vergessen waren.
Zwischen 1938 und 1945 wurden am damaligen Landgericht Feldkirch 115 Strafverfahren wegen „Unzucht wider die Natur“ geführt. Insgesamt 191 Menschen – darunter 188 Männer und drei Frauen – gerieten dadurch ins Visier der Justiz. Obwohl diese Verfahren ein besonders grausames Kapitel der Vorarlberger NS-Geschichte dokumentieren, wurden sie wissenschaftlich nie umfassend untersucht.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.