Der SCR Altach steht nach einem knappen 1:0-Auswärtssieg in Leobendorf in der zweiten Runde des ÖFB-Cups, den Goldtreffer markierte Yann Massombo in der zweiten Spielhälfte. Zu überzeugen wusste auch Niklas Niehoff, der erst in der vergangenen Woche zu den Rheindörflern gewechselt war.
Der Aufstieg von Altach in die zweite ÖFB-Cuprunde war kein großes Glanzlicht. Der 1:0-Erfolg war aber hochverdient. Wie die statistischen Werte aus dem Spiel beim Ostligisten verdeutlichen. 62 Prozent Ballbesitz, 16:5 Torschüsse, 7:0-Eckbälle. Das Einzige, was die Rheindörfler verabsäumten, war das Toreschießen, aber das ist freilich keine Unbekannte.
Trotzdem gab es mehr Positives als Negatives. „Wir haben das Spiel sehr ernst genommen – vor allem mit dem Wissen, dass man vor zwei Jahren in der ersten Runde gescheitert ist. Uns ist leider kein frühes Tor gelungen, umso wichtiger war es, ruhig zu bleiben. Das wichtigste Ziel ist erreicht, wir sind eine Runde weiter“, sagte Trainer Ognjen Zaric nach dem knappen Erfolg. Das Spiel hätte aber beinahe noch einen Nachschlag bekommen, die Hausherren vergaben in der Schlussphase ihre einzige, dafür aber sehr gute Torchance. Da war auch ein wenig Glück für die Vorarlberger dabei.
Sehr gut eingefügt
Erfreuliches gab es in der letzten halben Stunde. Der erst in der letzten Woche verpflichtete Niklas Niehoff kam ins Spiel und sorgte auf der rechten Außenbahn für viel Betrieb. „Niklas hat sich gut in die Mannschaft eingefügt, er war sehr offensiv ausgerichtet und wird uns vor allem bei Ballbesitz weiterhelfen“, sagt Zaric. Der 21-jährige Leihspieler machte bei Holstein Kiel noch die gesamte Vorbereitung mit, kam topfit nach Altach. Und hat mit der Torvorbereitung für Massombo ein erstes Ausrufezeichen gesetzt.
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