Am Samstag gegen Mittag kam es in Bregenz wegen einer gefährlichen Drohung zu einem großen Polizeieinsatz. Aufgrund der brenzligen Situation vor Ort wurde das Einsatzkommando Cobra hinzugezogen. Kurz danach fielen mehrere Schüsse.
Noch sind die genauen Hintergründe des Großeinsatzes im Bregenzer Nobelviertel unklar. Wie die „Krone“ in Erfahrung brachte, hat ein mit einem Messer bewaffneter Mann seiner Mutter angedroht, sie umzubringen. Diese rief daraufhin die Polizei. Zunächst versuchte eine Verhandlungsgruppe noch, die Situation verbal zu entschärfen. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung und der psychischen Verfassung des Tatverdächtigen wurde schließlich das Sondereinsatzkommando Cobra hinzugezogen.
Schüsse in Notwehr
Dann eskalierte die Lage: Kaum, dass die Elitekräfte vor Ort waren, attackierte der Tatverdächtige einen Beamten mit einem Messer, daraufhin wurden in Notwehr mehrere Schüsse abgegeben. Laut Exekutive wurden sowohl der Tatverdächtige als auch der Beamte verletzt. Beide sind nach der medizinischen Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht worden. Zur Schwere der Verletzungen wollte sich die Polizei nicht äußern – nach Informationen der „Krone“ schwebt der Angreifer in Lebensgefahr, der Polizist dürfte indes nur leichte Verletzungen erlitten haben.
Anrainer durften Häuser nicht verlassen
Während des Einsatzes wurden die Anrainer aufgefordert, ihre Häuser aus Sicherheitsgründen nicht zu verlassen. Seitens der Polizei wird betont, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Dritte bestanden habe.
Die Landespolizeidirektion Vorarlberg hat angekündigt, im Rahmen eines Pressestatements um 17.30 Uhr weitere Informationen preiszugeben.
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