Mehrheitlich hat der Gemeinderat von Keutschach am Mittwoch beschlossen: Bürgermeister Gerhard Oleschko muss rund 51.000 Euro, die er rechtswidrig ausgegeben haben soll – es gilt die Unschuldsvermutung -, in die Gemeindekassa zurückzahlen. Ein Beschluss, der wohl länger auf Umsetzung warten wird.
Die Diskussionen im Gemeinderat von Keutschach sind oft streitbarer als in anderen Kommunen; auch am Mittwoch tagte man wegen eines mehr als spannenden und vor allem finanziell schwerwiegenden Themas: Bürgermeister Gerhard Oleschko (Team Keutschach) soll 2024 und 2025 Geld aus der Gemeindekassa rechtswidrig verwendet haben – für Sachverständige, Rechtsberatungen, Reisen. Ein Thema, das bereits zweimal mit Sitzungsabbruch geendet hatte, weil Oleschko zur Abstimmung den Saal nicht verlassen wollte. Mittwoch wurde also Versuch Nummer 3 gestartet.
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