Seine „harte aber gerechte Asylpolitik“ zeige Erfolge, lässt uns Innenminister Karner dieser Tage wissen. Im ersten Halbjahr 2026 habe es nur etwa 5000 Asylanträge gegeben, während gleichzeitig 7000 „Außerlandesschaffungen“ durchgeführt wurden. Und das bedeute – so der Innenminister -, dass Österreich eine „Minuszuwanderung“ verzeichnen könne.
EINERSEITS scheint das auf den ersten Blick eine erfreuliche Entwicklung anzudeuten. Die massenhafte Zuwanderung nicht integrierbarer Fremder, insbesondere aus außereuropäischen und kulturfremden Weltteilen, hat das Land – und nicht nur Österreich, sondern die EU insgesamt – bekanntlich in nahezu unlösbare Probleme gestürzt. Und da gegenzusteuern, ist zweifellos eine primäre Aufgabe verantwortungsbewusster Politik.
ANDERERSEITS betreffen diese „Außerlandesschaffungen“ – eine Umschreibung des bösen Wortes „Remigration“ -, wenn man die Statistik genauer ansieht, primär EU-Bürger, etwa Roma aus Rumänien, und nicht die wirklich problematischen Migranten.
Diese, insbesondere jene aus Ländern wie etwa Afghanistan oder Syrien, entziehen sich ihrer Repatriierung größtenteils. Und wie eine andere aktuelle Statistik erweist, sind diese weitgehend von staatlichen Zuwendungen abhängig und keineswegs selbsterhaltungsfähig, also alles andere als integriert. Hier müsste der Herr Innenminister also seine Politik der „Minuszuwanderung“ umsetzen, und das massenhaft.
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