Nach den dramatischen Vorfällen im Mellental im August 2024 verteidigen die betroffenen Älpler und der Obmann der Emser Alpen die umstrittene Novelle des Jagdgesetzes. Die „Krone“ hat vor Ort nachgefragt, warum Zäune und Hütehunde in der Praxis oft versagen und mit welchen Gefühlen die Älpler in die diesjährige Saison starten.
Ein nebliger Tag im August 2024: Das idyllische Mellental, in dem die Alpe Süns liegt, präsentiert sich im tristen Grau, als Hirte Mario Muxel am Nachmittag ein totes Rind im Graben findet. „Die Bissspuren haben auf einen Wolf hingedeutet. Sicher war ich mir aber nicht, da es solche Vorfälle bis dato nicht gegeben hatte“, berichtet er.
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