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Hochrisiko-Fahrt:

„Wir sehen viel, Ebola ist aber eine Nummer mehr“

Oberösterreich
31.05.2026 06:00

40 Spezialisten für Risikotransporte gibt’s beim Roten Kreuz in Oberösterreich. Der Steyrer Richard Müller schwitzte dieses Mal im Schutzanzug. Und das nicht nur, weil im Wagen eine potenzielle Ebola-Patientin saß – es reichten die „äußeren Umstände“. Denn bei so einem Transport ist das Ansteckungsrisiko die oft kleinere Sorge.

Offene Tuberkulose, Diphtherie oder vor einigen Jahren Covid. Jene 40 Spezialisten des Hochinfektions-Transport-Teams (HITT) beim Roten Kreuz in OÖ sind einiges gewohnt. „Wir haben im Jahr im Schnitt ein halbes Dutzend Fahrten, aber Ebola ist schon eine Nummer mehr“, sagt Simon Großbichler, vom Steyrer Roten Kreuz der den Einsatz koordinierte und auch „halb im Schutzanzug“ vorne mitfuhr, um im Notfall sofort „hinten“ aushelfen zu können.

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