Laute Geräusche an der Außentür seines Schlafzimmers weckten die Aufmerksamkeit eines Mühlviertler. Als er nachschauen wollte, was denn da los ist, stand er plötzlich einem fremden Mann gegenüber. Seine Nachbarn warnt er nun mit einem Flugblatt.
Einen Riesenschreck erlebte ein Engerwitzdorfer im Schlafzimmer seines Hauses am Linzerberg: Er hatte am Dienstag gegen 9 Uhr morgens laute Geräusche an der Tür seines gartenseitigen Schlafzimmers vernommen. Als er den Vorhang öffnete, stand direkt vor ihm, auf der anderen Seite der Scheibe, ein „ca. 30- bis 40-jähriger Mann südländischen Aussehens“, der gerade im Begriff war, die Terrassentür aufzuhebeln. Als dieser den Hausbesitzer sah, habe er sofort das Weite gesucht.
Spuren wurden gesichert
„Die Polizei war bereits nach rund zehn Minuten vor Ort und hat den Vorfall mit Spurensicherung aufgenommen“, so der Mühlviertler in einem Rundschreiben, das auch auf Facebook geteilt wurde. An der Tür entstand zum Glück nur ein kleiner Sachschaden.
Erst kurz zuvor war es im benachbarten Schweinbach ebenfalls zu einem Einbruch gekommen – die „Krone“ berichtete.
Trend zu Vormittagseinbrüchen
„Es gibt in diesem Gebiet keine Häufung und keinen Grund, sich übermäßig zu sorgen“, beruhigte ein Beamter vom LKA OÖ, der namentlich nicht genannt werden wollte. Allerdings nimmt ein anderes Phänomen immer mehr zu, auf das der Ermittler hinweisen will: Vormittagseinbrüche. „Statt Dämmerungseinbrüchen wählen Täter im Sommer immer öfter den Vormittag, in der Hoffnung, dass die Bewohner in der Arbeit sind.“
Auch jener erst 14-jährige Kroate, der Erhebungen zufolge explizit eingereist war, um Einbrüche zu begehen – wie auch in der „Krone“ zu lesen war – war bei so einem Einbruch geschnappt worden – um 9.34 Uhr am Vormittag.
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