Darf´s ein Weizen oder ein Märzen sein? Die Feuerwehrleute und Polizisten, die in Neukirchen bei Lambach zu einem Unfall ausrückten, mussten nehmen, was herumlag. Ein Lkw hatte 180 Kisten Bier verloren, die sich in einem Kreisverkehr verteilten. Es galt, das Scherbenmeer zu beseitigen.
Im Kreisverkehr hatte wohl die Fliehkraft in Kombination mit schlechter Ladungssicherung zugeschlagen, als der Sattelzug beim Gewerbepark Neukirchen bei Lambach um die Kurve bog: 180 Kisten mit 3600 Flaschen Weizen- und Märzenbier stürzten vom Anhänger auf die Fahrbahn.
Kontrolle vor Weiterfahrt
Ein Teil landete auch auf der Böschung und in einem Feld. Zwei Feuerwehren und Polizisten halfen dem Bierfahrer beim Beseitigen des Malheurs. Die Kisten – teils leer, weil die Flaschen zerbrochen waren – wurden am Straßenrand gestapelt und dann wieder eingeräumt. Das Scherbenmeer war ein Fall für die Entsorgung, das Bier war schon versickert. Die Beamten prüften vor Ort noch, ob dieses Mal die Ladungssicherung gewährleistet ist, ehe der Bierfahrer seine Tour fortsetzen durfte.
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