"Schönheitskur"

8 von 10 Frauen bearbeiten ihre Urlaubsfotos

Web
01.08.2014 12:21
Acht von zehn Frauen bearbeiten die von ihnen gemachten Urlaubsfotos, bevor sie diese über Facebook und Co. mit anderen teilen, so eine Studie des britischen Nahrungsergänzungsmittelhersteller Forza Supplements. Grund dafür sei der Druck, auch in sozialen Medien "perfekt" aussehen zu müssen.

Wie der britische "Daily Star" unter Berufung auf die Studie berichtet, waren 76 Prozent der befragten Frauen schon einmal verärgert über einen Freund oder Bekannten, weil dieser ein Foto von ihnen veröffentlicht hatte, dass ihnen nicht gefiel. 57 Prozent der Frauen haben deshalb schon einmal darum gebeten, ein online von ihnen veröffentlichtes Foto zu löschen. "Weil ich darauf dick aussehe", so der Hauptgrund.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, greifen 74 Prozent der Frauen selbst zur Kamera, um nichts dem Zufall zu überlassen. Unvorteilhafte Bilder, die der Partner geschossen hat, werden von 58 Prozent der Frauen kurzerhand gelöscht – selbst dann, wenn sich noch andere Personen auf dem Foto befinden.

82 Prozent der Frauen gaben zudem an, ihre Schnappschüsse vor dem Hochladen und Teilen zu bearbeiten, um darauf besser auszusehen. Über ein Drittel greift dafür dem Bericht nach auf Filter von Instagram und vergleichbare Dienste zurück. Als Hauptgrund für die Bearbeitung gaben die Befragten an, sich durch Bikini-Bilder prominenter Schönheiten wie Elle Macpherson oder Gwyneth Paltrow "eingeschüchtert" zu fühlen.

Danach befragt, was sie auf einem Urlaubsfoto am meisten fürchten, antworteten die Frauen wie folgt. Auf Platz eins: Speckröllchen im Bikini. Platz zwei: zu enge Hosen mit Speckwulst. Platz drei: ein Doppelkinn. Platz vier: betrunken zu sein. Platz fünf: ein unvorteilhafter Look durch nasse Frisuren.

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