Nur 5 Kinder

Schulschließungen sind schmerzhaft, aber . . .

Steiermark Newsletter
13.05.2026 11:00

Erst Retznei, dann Afling – und jetzt Modriach: Schulschließungen sorgen in der Steiermark wieder für Aufregung. Für Eltern und Kinder ist dieser Schritt natürlich schmerzhaft, aber aus pädagogischer und finanzieller Sicht richtig.

 

Gegen die Schließung der Volksschule Retznei wehren sich sogar Prominente wie Musiker Paul Pizzera – doch es ist unwahrscheinlich, dass sich an dieser Entscheidung noch etwas ändert. Ebenso fix dürfte das Aus für die Standorte Modriach und Afling sein. Dass Eltern und Kinder darüber alles andere als begeistert sind, ist nur verständlich. In einer anderen Schule als der angestammtgen unterrichtet zu werden, schmerzt, erfordert für Familien neue Planungen und Flexibilität. 

Doch angesichts des demografischen Wandels – gerade ländliche Regionen verlieren sukzessive Einwohner – müssen die finanziell unter Druck stehenden Gemeinden als Schulerhalter umdenken: Ein Weiterbetrieb mit nur fünf Schülern, so wie in Modriach, ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht möglich. Auch aus pädagogischer und sozialer Sicht, das betonen sämtliche Bildungsexperten, sind Kleinstklassen nicht mehr zielführend. 

Wichtig ist aber, dass die Betroffenen über die neue Situation aufgeklärt und die Hintergründe der schwierigen Entscheidungen in Ruhe erläutert werden. Zu den Aufgaben eines Bürgermeisters zählt auch, Verantwortung zu übernehmen und einen Beschluss zu fassen, auch wenn dieser unpopulär ist.

Kommen Sie gut durch den Mittwoch!

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