„Kleopatra“-Star

Holzner: Vom Campingplatz auf die Starnacht-Bühne

Adabei Österreich
11.07.2026 20:00

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen schrieb die Starnacht am Wörthersee die schönsten Geschichten. Die Steirerin Natalie Holzner erinnert sich gemeinsam mit ihren Eltern an Campingurlaube, die ihre Kindheit prägten, und an ihren ersten Gesangssieg. 

Wenn Natalie Holzner über ihre Kindheit erzählt, muss sie unweigerlich lächeln. Denn Sommer bedeutete für ihre Familie vor allem eines: Camping. „Mindestens einmal in den Sommerferien war das bei uns das absolute Highlight. Drei bis vier Wochen irgendwo auf einem Campingplatz und dann einfach genießen“, erzählt die Sängerin im Gespräch mit der „Krone“.

Natalie Holzner und ihre Familie gingen bereits früher oft gemeinsam Campen. Die Starnacht ...
Natalie Holzner und ihre Familie gingen bereits früher oft gemeinsam Campen. Die Starnacht brachte die Freude wieder hervor.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)

Luxus spielte dabei keine Rolle. „Keine Schuhe, kein gescheites Gewand”, sagt Holzner lachend. Stattdessen standen Freiheit, Natur und jede Menge Abenteuer am Programm. Dass ihre Tochter dabei kaum stillsitzen konnte, bestätigt Mama Ursula sofort. „Wiedergefunden haben wir sie schon”, erzählt sie schmunzelnd. „Aber sie war quer durch den Campingplatz unterwegs mit ihren Geschwistern und hat so einiges getrieben.” Das Thema wurde aber mit einem lachenden „Und Ende“ von Natalie schnell wieder gewechselt.  

Natalie Holzner kann auf die Unterstützung ihrer Eltern Ursula und Gerhard zählen.
Natalie Holzner kann auf die Unterstützung ihrer Eltern Ursula und Gerhard zählen.(Bild: Pressefoto Scharinger/Daniel Scharinger)

Der erste Sieg auf einem Campingplatz
Dass die heutige Starnacht-Sängerin einmal auf einer der größten TV-Bühnen Österreichs stehen würde, ahnte damals wohl niemand. Gesungen habe Natalie aber schon von klein auf, erinnert sich ihre Mutter. „Der erste Sieg war auf einem Campingplatz bei einer Musikshow”, erzählt sie voller Stolz.

Ausgerechnet mit dem Lied „Ciao, Ciao, Hotel Mama” gewann Natalie damals ihren ersten Wettbewerb. Sie selbst glaubt, es lag an der leichten italienischen Note des Textes, der die vorrangig italienische Jury überzeugte. Mittlerweile steht sie regelmäßig auf großen Bühnen und kann immer auf die Unterstützung ihrer Familie hoffen – auch wieder stilecht auf einem Campingplatz.

Für Papa Gerhard schließt sich damit ein Kreis. „Das ist ein Highlight, dass wir jetzt gemeinsam am Wörthersee sind”, sagt er. Als einziger Mann in der Familie (Natalie hat noch zwei Schwestern) habe er früher allerdings manchmal alle Hände voll zu tun gehabt. „Es war sehr turbulent. Man muss immer richtig steuern, dass da alles funktioniert”, erzählt er mit einem Schmunzeln.

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