Dass Amtsinhaberin Elke Kahr am 28. Juni als Siegerin durchs Ziel gehen wird, scheint so sicher zu sein wie das Amen im Gebet. Fraglich ist nur, wie viel Prozent sie und ihre KPÖ einheimsen werden. Ein von der ÖVP erhofftes „Duell“ um Platz eins sehen nicht einmal mehr die Schwarzen selbst.
Die M&R Meinungsforschung hat, wohlgemerkt im Auftrag der Stadt-Schwarzen, im April telefonisch 400 Grazerinnen und Grazern ab 16 Jahren die berühmte Sonntagsfrage gestellt. Demnach kommt die KPÖ auf 27 Prozent, die ÖVP auf 24 Prozent, die Grünen stehen bei 17 Prozent, für die Blauen werden 14 bis 15 Prozent ausgewiesen, SPÖ und Neos halten bei 7 bis 8 Prozent, der KFG bekommt 3 Prozent. Für ÖVP-Chef Kurt Hohensinner beweist dieses Ergebnis, dass „die rot-rot-grüne Mehrheit auf der Kippe“ stehe und es eine „Chance auf einen Kurswechsel“ gebe.
Wäre da nicht die Schwankungsbreite, die für manche Partei zum großen Spielverderber werden könnte: Bei +/- 4,9 Prozent ist praktisch alles möglich. Elke Kahr könnte locker einen „Dreier“ vorne haben, Hohensinner auf 20 Prozent abstürzen. Genau werden wir es erst am 28. Juni wissen.
Dass Kahr Bürgermeisterin bleibt, scheint aus heutiger Sicht in Stein gemeißelt. Ebenso die Tatsache, dass es zwischen Kommunisten und Volkspartei kein Duell um Platz eins gibt – ein solches ruft nicht einmal mehr die ÖVP selbst aus. Spannender ist schon die Frage, wie gut oder schlecht FPÖ-Spitzenkandidat Rene Apfelknab abschneidet. Laut dieser Umfrage würden die blauen Bäume nämlich nicht in den Himmel wachsen . . .
Einen schönen Sonntag!
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