Die jüngste „Aktion scharf“ der Polizei in der Steiermark brachte wieder einmal ernüchternde Ergebnisse: Alkohol, Drogen und Leichtsinn am Steuer sind keine Kavaliersdelikte, sondern eine der größten Gefahren im Straßenverkehr. Verantwortungslose Lenker spielen mit Menschenleben – mit dem eigenen und mit dem völlig unschuldiger anderer Verkehrsteilnehmer.
Einmal mehr zeigte sich am Freitag, wie notwendig rigorose Kontrollen der Polizei sind: 21 Fahrzeuglenkern wurde wegen Alkohols am Steuer der Führerschein abgenommen, sieben Personen hatten Drogen konsumiert. Und viele zeigten sich auch noch uneinsichtig: Aussagen wie „Ich kann noch fahren“ oder „Es ist doch nur eine kurze Strecke“ zeugen von Selbstüberschätzung und Verantwortungslosigkeit.
Schon geringe Mengen Alkohol, das zeigen sämtliche Studien, beeinträchtigen Wahrnehmung, Reaktionsvermögen und Konzentration. Entfernungen werden falsch eingeschätzt, Gefahren zu spät erkannt und Entscheidungen unüberlegt getroffen. Drogen wirken oft noch gefährlicher, weil sie das Bewusstsein verändern, Müdigkeit auslösen oder zu Selbstüberschätzung führen können. Die Folgen sieht man regelmäßig in Unfallstatistiken: Tote, Schwerverletzte und Familien, die durch einen einzigen Moment der Rücksichtslosigkeit auseinandergerissen werden.
Besonders erschreckend ist, dass viele dieser Unfälle völlig vermeidbar wären. Niemand wird gezwungen, alkoholisiert oder berauscht zu fahren. Es gibt Taxis, öffentliche Verkehrsmittel, Freunde oder die einfache Möglichkeit, den Schlüssel liegen zu lassen. Trotzdem entscheiden sich manche Menschen bewusst dafür, ein enormes Risiko einzugehen. Diese Entscheidung endet nicht selten mit lebenslangen Konsequenzen – für Opfer ebenso wie für die Verursacher.
Wer Verantwortung im Straßenverkehr übernimmt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Alkohol, Suchtgift und rücksichtslose Tempobolzer haben auf steirischen Straße nichts verloren!
Kommen Sie sicher durch diesen Samstag!
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