Nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen den VfL Wolfsburg musste Bayern-Trainer Vincent Kompany mit Tom Bischof seinem eigenen Spieler widersprechen. Dass die Basics fehlen würden, sei nicht korrekt, so der Belgier.
Bischof gab sich nach dem Spiel selbstkritisch, gegenüber Sky meinte der Mittelfeldspieler zu den Gegentoren der letzten Wochen: „Erst einmal ist es immer schlecht, wenn man so viele Chancen und Gegentore bekommt. Ich habe ein paar Spiele leider von außen gesehen. Wir machen einfach nicht mehr die kleinen Basics und dieses Gegenpressing direkt nach dem Ballverlust. Das fehlte uns in letzter Zeit. Das haben wir die ganze Saison über gemacht.“
„Es geht darum ...“
Harte Selbstkritik, die Kompany so nicht stehen lassen will. Als der Trainer der Münchner selbst zum Sky-Mikrofon gebeten wurde, räumte er ein: „Natürlich stimme ich ihm nicht zu. Der junge Spieler hat einen Fehler gemacht in diesem Interview.“ Weiter begründete der 40-Jährige: „Gegenpressing kannst du nicht 100-mal machen, wenn du einen schnellen Ballverlust hast. Das Problem ist nicht die Intention für das Gegenpressing, sonst würde ich das im Training schon sehen und sagen. Dann kannst du kein Spiel gewinnen. Es geht darum, dass man nicht immer das Gefühl haben muss, in den ersten zehn, 15 Minuten schon drei, vier Tore machen zu müssen.“
Kompany werde das Thema auf jeden Fall noch einmal mit seinem Schützling besprechen, bleibt allerdings entspannt. Bischof solle sich die Szene im Bus noch einmal ansehen. „Ich bin mir sicher, dass er in ein paar Jahren genau das Gleiche sagen wird“, so der Coach abschließend mit einem Zwinkern.
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