Odyssee hat ein Ende
Hantavirus: Passagiere dürfen das Schiff verlassen
Auf der Insel Teneriffa wurde am Sonntag die Ankunft des von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen niederländischen Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ erwartet. Noch vor 8 Uhr morgens wurden die Passagiere eingehend medizinisch untersucht und auf Krankheitssymptome überprüft. In den nächsten Stunden sollen sie in ihre Heimatländer zurückgebracht werden.
Das Risiko für die Menschen auf der Insel sei gering, zumal auf der „Hondius“ kein neuer Verdachtsfall aufgetreten sei, hatte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, die Bevölkerung beruhigt (siehe X-Beitrag unten).
„Kein neues Covid!“
Dort waren in den vergangenen Tagen erhebliche Bedenken gegen die Ankunft des Schiffs laut geworden. „Das ist nicht ein neues Covid“, versicherte er.
Versiegelte Fahrzeuge, kein Kontakt
Alle Passagiere werden am Industriehafen mit kleinen Booten an Land gebracht, in versiegelten Fahrzeugen über einen vollständig abgesperrten Korridor eskortiert und direkt auf das Rollfeld zu ihren Fliegern gebracht. Nach und nach sollen sie so direkt in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden.
Als Erste von Bord dürfen 14 Spanier, die zum nahen Flughafen Teneriffa Süd gebracht werden sollen, von wo sie mit einer Militärmaschine nach Madrid abheben. Dort sollen sie in einem Krankenhaus in Quarantäne gehen.
Leichnam noch an Bord
Die bis auf die 30-köpfige Besatzung verlassene „Hondius“ soll in den Niederlanden desinfiziert werden. Die Leiche einer an Bord während der Kreuzfahrt gestorbenen Deutschen werde nicht auf Teneriffa an Land gebracht.
Aktuelle Bilder der „MS Hondius“:
Die Heimreise der europäischen Passagiere und Besatzungsmitglieder ist nach Angaben des spanischen Innenministers gesichert. Es wurden eigene Flüge nach Frankreich, Deutschland, Belgien, Irland und in die Niederlande gebucht.
Drei Erkrankte bisher gestorben
Bei dem Ausbruch waren nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) acht Menschen erkrankt, sechs davon nachweislich an dem Hantavirus. Drei der Erkrankten starben. Die europäische Gesundheitsbehörde stufte am späten Samstagabend vorsorglich alle Passagiere als Hochrisikokontakte ein. Für die Allgemeinheit schätzt die WHO das Risiko als gering ein, für die Menschen an Bord jedoch als moderat.















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