Austrias Neo-Boss:

„Wir könnten ein Stadion mit 3500 Leuten befüllen“

Sport
10.05.2026 09:00

Hubert Palfinger folgt Claus Salzmann als Präsident von Austria Salzburg. Im Gespräch mit der „Krone“ erklärte der Unternehmer, welche Ziele er für sein Amt hat und wirft einen Blick in die Zukunft. Vor allem das Thema Spielstätte liegt ihm am Herzen.  

„Etwas Besseres als Hubert Palfinger kann Austria Salzburg nicht passieren.“ Claus Salzmann war wenige Augenblicke nach seinem Abschied als Präsident des Zweitligisten voll des Lobes für seinen Nachfolger. Seit Freitagabend steht der erfolgreiche Unternehmer als neuer starker Mann bei den Violetten fest.

„Es ist eine große Ehre und eine tolle, aber sicher keine leichte Aufgabe“, sagte Palfinger, den die Austria im September 2025 offiziell als „Vize“ von Salzmann präsentiert hatte. Die vergangenen Monate seitdem war der Salzburger voll involviert ins Geschehen. „Ich wollte alles kennenlernen. Schließlich ist das nicht das Krangeschäft, sondern Fußball.“

Claus Salzmann und Marinko Sorda verabschiedeten sich am Freitag. Hubert Palfinger (re.) ...
Claus Salzmann und Marinko Sorda verabschiedeten sich am Freitag. Hubert Palfinger (re.) übernimmt als Präsident.(Bild: Florian Baldinger/SVAS)

Schon früher gab es nur die Austria
Dass es ihn überhaupt zu den Maxglanern verschlagen hatte, ging auf die Kappe seines Sohnes David. Dieser hatte bereits beim Verein mitgeholfen, nahm seinen Vater eines Tages mit. „Dann habe ich die Stimmung gesehen und war begeistert. Sie (der Vorstand, Anm.) haben mich dann sehr lange bearbeitet, beim dritten Anlauf haben sie es dann geschafft“, blickte Palfinger, für den laut eigener Aussage „früher nur die Austria“ gab, im Gespräch mit der „Krone“ nach dem abschließenden Saisonspiel zurück. 

Hubert Palfinger (Mitte) war bei Heimspielen von Austria Salzburg in dieser Saison Stammgast.
Hubert Palfinger (Mitte) war bei Heimspielen von Austria Salzburg in dieser Saison Stammgast.(Bild: Andreas Tröster)

Diese Partie war wie alle 13 davor ausverkauft. An der Kapazität wird sich in Zukunft aber nichts ändern. Das verdeutlichte zuletzt Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ). „Wir werden in drei, vier Jahren über das Stadion nachdenken müssen“, betonte Palfinger. „Aber ich bin mir sicher, dass wir bei jedem Spiel ein Stadion mit 3000 bis 3500 Leuten befüllen würden.“ Das Thema Spielstätte sieht er als persönliche Aufgabe. Ziel sei es, die politischen Kontakte aufrechtzuerhalten und zu verstärken. „Vielleicht finden wir da Möglichkeiten“, sagte er. 

Neo-Präsident verpasste nur ein Heimspiel
Sportlich gesehen blickt der Salzburger positiv gestimmt nach vorn, hebt die Arbeit von Sportdirektor Roland Kirchler und des Trainerteams hervor. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in der kommenden Saison wieder im guten einstelligen Bereich mitspielen werden“, sagt Palfinger, der in der für die Austria eben abgelaufenen Saison ein Stammgast im Max Aicher-Stadion war. „Ich habe nur ein einziges Heimspiel verpasst, da war ich krank“, erklärt er mit einer gewissen Zufriedenheit. „Auswärts war ich dafür nicht so oft dabei, habe die Spieler aber immer im Fernsehen verfolgt. Und das soll auch so bleiben.“ 

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