Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine neigt sich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge „dem Ende zu“.
Putin brachte am Samstag in Moskau zudem den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler für Gespräche zwischen Russland und der Europäischen Union ins Gespräch. „Ich glaube, dass die Angelegenheit sich dem Ende zuneigt.“
Treffen mit Selenskyj in Drittland
Er erklärte zudem, der slowakische Ministerpräsident Robert Fico habe ihm gesagt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem persönlichen Treffen bereit sei. Man könne sich in einem Drittland treffen, sagte Putin. Voraussetzung sei aber, dass vorher eine belastbare Friedensvereinbarung gebe.
Gerhard Schröder als Vermittler?
Auf die Frage, ob er zu Gesprächen mit den Europäern bereit sei, sagte Putin, die für ihn bevorzugte Person eines Vermittlers sei der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder. Der Kreml hatte jüngst erklärt, es sei Sache der europäischen Regierungen, den ersten Schritt zu tun, da sie es gewesen seien, die 2022 nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine den Kontakt zu Moskau abgebrochen hatten.
Putin bei Militärparade noch siegessicher
Am Samstag bei der Militärparade zum 9. Mai hatte Putin sich noch siegessicher gezeigt, dass Moskaus Armee den seit Februar 2022 andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine gewinnt. Sie werde bei ihrem Einsatz in der Ukraine inspiriert von der „Generation der Sieger“ im Zweiten Weltkrieg, so Putin in scharfem Ton auf dem Roten Platz in Moskau.
„Ich bin fest davon überzeugt: Unsere Sache ist gerecht, wir stehen zusammen, der Sieg war immer und wird immer auf unserer Seite sein“, tönte er.
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