Dass Harry Kane seinen Elfmeterversuch im Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg versemmelte, könnte durchaus das Resultat eines Sabotageakts von Jeanuël Belocian sein. Wie der Verteidiger später selbst zugab, hatte er den Elfmeterpunkt bewusst zertrampelt.
In der 36. Minute war Kane zum Strafstoß angetreten. Der eigentlich sichere Elfmeterschütze legte sich den Ball zurecht, nahm Anlauf, rutschte leicht weg – und schoss das Leder rechts am Tor vorbei ... Für den Engländer war es der erste Fehlschuss in der Bundesliga, umso mehr stellte sich die Frage nach der Ursache des Patzers.
In der Pause blendete Sky schließlich TV-Bilder ein, die zeigen, wie Belocian gegen den Elfmeterpunkt tritt – offenbar mit dem Ziel, die Flugbahn des Balles zu beeinflussen. Mit Erfolg.
Wimmer verteidigt Belocian
Auf die Szene angesprochen, gab der 21-Jährige nach der Partie die Rasen-Manipulation sogar offen zu: „Ja. Das war einfach.“ Und auch ÖFB-Legionär Patrick Wimmer zeigte Verständnis für den Plan seines Teamkollegen. „Es sind natürlich dann dreckige Spielchen, die muss man vielleicht auch anwenden, wenn man da unten drinsteht“, verteidigte der gebürtige Tullner die Aktion mit der Begründung, Wolfsburg befinde sich immerhin im Abstiegskampf.
Viel gebracht hat der Sabotageakt letzten Endes nichts, Michael Olise erzielte in der 56. Minute das Goldtor zum 1:0. Es sollte der einzige Treffer des Abends bleiben ...
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