Eine kleine falsche Bewegung, schon ging die Fernbedienung in Betrieb und das Unglück ist passiert: Auf einer Baustelle für eine Radbrücke über die Rabnitz im Bezirk Oberpullendorf ist ein Arbeiter mit der Hand zwischen Kranstütze und Verriegelung geraten. Spital!
Schon lange steht die Sanierung der desolaten Brücke über die Rabnitz auf der Liste der wichtigen Mobilitäts- und Radwegprojekte des Landes. Wie erst jetzt bekannt wurde, passierte in den Vormittagsstunden am Freitag vor einer Woche auf der Baustelle in Lutzmannsburg ein folgenschweres Missgeschick.
Bei Fernbedienung angekommen
Der Mitarbeiter eines großen Unternehmens hatte mit einem Firmen-Lkw Eisengitter geliefert. Um die Fracht abladen zu können, fuhr der 27-Jährige die linke vordere Stütze für den Kran am Lastwagen aus. Danach öffnete er die Verriegelung.
Dabei kam der Beschäftigte unabsichtlich bei der Fernbedienung der Stütze an und nahm sie in Betrieb. Dabei geriet der 27-Jährige mit der rechten Hand zwischen Verriegelung und Kranabstützung, sie wurde eingeklemmt.

„Furchtbare Schmerzen“
Seine Schreie waren weit zu hören. Sofort eilten Arbeiter zu dem Verletzten und leisteten Erste Hilfe. „Unser Kollege, der seine Hand selbst mittels Fernbedienung befreien konnte, litt furchtbare Schmerzen, war aber bei vollem Bewusstsein“, berichteten die Erstversorger.
Mit dem Rettungsdienst wurde der Patient ins Krankenhaus Oberwart eingeliefert. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen sind nicht notwendig, da Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann. Das Arbeitsinspektorat sei informiert, heißt es.
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