Beim DTM-Saisonstart am Red Bull Ring schoben Lucas Auer, Thomas Preining und Co. am Freitag eine Sonderschicht ein. Einige Zuschauer legten im Fahrerlager selbst Hand an den Schlagschrauber. Ab Samstag lautet die Devise nur noch: „Vollgas!“
Strahlender Sonnenschein begrüßte am Freitag die Motorsport-Asse der DTM beim Saisonauftakt in Spielberg. Der für Lucas Auer, Thomas Preining und Co. verfrüht startete, weil spontan ein zusätzliches Training eingeschoben wurde – eine Qualifying-Simulation, die wegen des Regens beim Testtag vergangene Woche nicht durchgeführt werden konnte.
Über 100 Autos in Spielberg
Im Schatten der Baustelle für die Erweiterung des Boxengebäudes schlugen die elf DTM-Teams ihre Zelte und Hospitalities auf, Der Knittelfelder „Hausherr“ Gottfried Grasser bezog mit seinem Team selbstredend Poleposition in der nächstgelegenen Box zum Fahrerlagereingang.
Geschäftiges Treiben herrschte dort schon am Vormittag, weil neben den 21 DTM-Boliden 94 weitere Fahrzeuge in vier Rahmenserien dabei sind. Etwa vom vom steirischen Razoon-Rennstall von Dominik Olbert, der je zwei GT3- und GT4-Porsche an den Start bringt und am Wochenende auch noch rund 150 Gäste versorgt.
Fans kamen ins Schwitzen
Entspannen konnten die ersten Zuschauer, die bei Bier, Schnitzel und Pommes in den Liegestühlen der Fanzone Platz nahmen. Besonders Motivierte legten Hand an: Bei einer kurzen Ausfahrt in einem der Simulatoren, hinter denen sich am Nachmittag erste Schlangen bildeten. Oder beim schweißtreibenden Reifenwechsel, den man vor dem Fahrerlager-Eingang ausprobieren konnte. „Hut ab vor den Boxencrews“, hechelte nach getaner Arbeit da so mancher.
Die Mechaniker der DTM-Teams fechten sich heuer übrigens wieder ihre ganz eigene Wertung aus. Im Rahmen der „Pit Stop Challenge“ bekommen nach jedem Rennen die Crews mit den schnellsten drei Boxenstopps Punkte. Im Vorjahr gewann das Mercedes-Team Winward diese Wertung.
Bestzeit für Auer
Das bekannte Format mit einem Pflichtstopp im Samstags-Lauf und zwei am Sonntag wird beibehalten. Ein eigens für die DTM entwickelter Reifen von Pirelli soll taktisch aber mehr Möglichkeiten eröffnen. „Weil der letztjährige Reifen fast schon zu gut war, kaum abgebaut hat“, erklärte Grasser.
Im Training holte Lokalmatador und Vizemeister Auer gestern die Tagesbestzeit. Am Samstag stehen das erste Qualifying (9.40) und das Auftaktrennen (13.30) am Programm.
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