Die Wiener Symphoniker starten in die dritte Saison mit ihrem Chef-Maestro Petr Popelka. Der Mahler-Zyklus wird fortgesetzt und die Chinesin Elim Chan wird erste Gastdirigentin.
Natürlich kommen die Wiener Symphoniker nicht um Ludwig van Beethoven anlässlich seines 200. Todestages 2027 herum. Der Fokus gilt dabei den Symphonie-Hits Nr. 3 und Nr. 5. Beides wird im Mai 2027 Chefsache unter Petr Popelka, kombiniert mit dem Violinkonzert, interpretiert von Renaud Capuçon. Auch die Klavierkonzerte 4 und 5 stehen mit den Solisten Lise de la Salle und Rudolf Buchbinder auf dem Programm. Außerdem sitzt man bei der „Leonore“ im Graben des Theaters an der Wien.
Doch neben den traditionellen Programmen, mit denen die Symphoniker die große Säule des Wiener Musiklebens in Konzerthaus und Musikverein bilden, geht man längst mit der Zeit. Orchester-Intendant Jan Nast berichtet beim Pressefrühstück mit der „Krone“: „Wir haben viele neue Formate entwickelt, die wir aufgrund des Erfolgs fortsetzen werden. Darunter auch die Beisl-Konzerte, (lacht) damit haben wir in Wien den Straßenverkehr lahmgelegt, so groß war der Andrang!“
Sein Komplize für den Erfolgskurs ist Petr Popelka: „Ich starte in meine dritte Saison als Chefdirigent, und ich muss sagen, es herrscht so eine positive Stimmung, das habe ich lange so nicht erlebt. Wir haben viele neue Mitglieder, und es findet gerade ein Generationswechsel statt. Ja, man kann sagen, wir haben uns gefunden!“
Popelka setzt als zweites Großprojekt seinen Mahler-Zyklus mit den Symphonien 5 und 9 fort. Als neue Erste Gastdirigentin löst Elim Chan ihre Kollegin Marie Jacquot ab. Ein anderes Herzensprojekt ist das Gedenkkonzert zum 20-jährigen Jubiläum von „Exilarte“, dem Zentrum für verfolgte Musik, mit Erstaufführungen von Wilhelm Grosz und Hans Winterberg.
Als Gastdirigenten, über die die Orchestermitglieder übrigens nach jedem Konzert anonym ihre Bewertung abgeben können, finden sich bekannte Größen wie Ádám Fischer, Manfred Honeck, Robin Ticciati und Philippe Jordan. Debüts geben Tabita Berglund, Riccardo Minasi oder Maxime Pascal.
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