Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Das weiß man in der Musikindustrie besonders gut. Dort machen sich menschliche Acts mittlerweile ernsthaft Sorgen um ihre Zukunft, weil die KI besonders gut weiß, wie man Hits programmiert und Erfolge einfährt. Doch wo Perfektion, dort auch Imperfektion. Die vermeintliche Krise könnte man auch als Chance sehen.
Die Rasanz des technischen Fortschritts erlebt man wahrscheinlich nirgends so gut wie in der Musikbranche. Vor gut 50 Jahren saß ein Künstler wie Neil Young noch in ruralen Scheunen, um Lieder für die Ewigkeit zu schreiben. Heute werden pro Tag rund 120.000 neue Lieder auf der führenden Streaming-Plattform Spotify hochgeladen – ein erheblicher Teil davon ist längst von der künstlichen Intelligenz generiert. Beim Pariser Konkurrenzdienst Deezer sind es mittlerweile rund 75.000 neue KI-Songs pro Tag. Noch vor etwa einem Jahr waren es 10.000 Songs – eine unglaubliche Steigerung, die den gefühlten Paradigmenwechsel in der Unterhaltungsbranche längst auch mit knallharten Fakten untermauert.
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