Im Pinzgau ist der Schatz an seit Generationen überlieferten Geschichten besonders groß: Wer weiß heute noch, dass die Drud früher gefürchtet war oder kennt die „Hunde von Dorfheim“? Iris Unterhofer rettet Sagen für die Nachwelt und initiierte die Aufnahme in die Unesco-Liste.
Es war einmal und es ist bis heute. Seit Generationen werden im Pinzgau schon alte Sagen überliefert. „Sie spiegeln die Lebenswelt wieder“, so Iris Unterhofer, Antragstellerin aus Taxenbach, die sich über die Aufnahme ins Unesco-Erbe freut. Ihre Großmutter nahm sie schon als Kind auf die Reise in eine geheimnisvolle Sagenwelt mit: „Ich habe ihr total gern zugehört.“ Heute ist sie selbst Erzählerin, Kräuterfee und Wildnispädagogin. Unterhofer nimmt Gespräche mit der Urgroßelterngeneration auf (die älteste Gesprächspartnerin ist 97) und nutzt somit die letzte Chance, sie zu dokumentieren: „Es geht sicher um hunderte Sagen. Ich arbeite mich von Dorf zu Dorf durch.“
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