In Israel hat sich Irene Aue-Ben-David, die neue Direktorin des Jüdischen Museums Hohenems, unter anderem auf die Suche nach einer Bibliothek gemacht, die durch das Nazi-Regime zersprengt und teilweise für immer verloren ging. In Vorarlberg will sie die Rahmenbedingungen für einen gelingenden Dialog sicherstellen.
Krone: Sie sind von Jerusalem, einer extrem lebendigen Stadt, nach Hohenems gezogen, das hört sich nach einem Abenteuer an – wie läuft’s denn bis jetzt?
Irene Aue-Ben-David: Das Abenteuer begann eigentlich schon früher – ich bin ja auch einst von Deutschland nach Jerusalem gezogen. Teil dessen, was es zu lernen gab, war, sich zwischen den Orten und Welten hin- und herzubewegen. Ich bin gut in Hohenems angekommen, es ist ein tolles Haus mit einem tollen Team.
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