Strände gesperrt

Australiens Haie scharf auf diese „Delikatesse“

Ausland
26.04.2026 11:19

Ein Wal beschäftigt nicht nur den Norden Deutschlands, auch an der Südostküste von Australien hat man derzeit tonnenschwere Sorgen: Denn ein toter Pottwal wurde am bei Surfern beliebten Era Beach angespült. Und nun tummeln sich vor dem Strand zahlreiche Haifische, die auf die „Delikatesse“ spitzen ...

Der Pottwal-Kadaver wurde an einem Felsen angespült, anfangs ragte sein Körper noch ins Wasser, sodass die Haie ihn fressen konnten. Inzwischen liegt der rund 25 Tonnen schwere, acht Meter lange Kadaver am Strand – und stinkt. Daher laufen aktuell Planungen, um den Kadaver zu entfernen. 

Weiße Haie und Bullenhaie kreisen im Wasser
Die Haie würden dieses Problem auf ihre Art und Weise lösen, erklärt der Gebietsleiter der Behörde für Nationalparks und Wildtiere von New South Wales, Brendon Neilly, am Sonntag: „Es wurden dort Weiße Haie und auch Bullenhaie gesichtet.“

Bullenhaie sind besonders oft in Angriffe auf Menschen involviert, sie leben im küstennahen ...
Bullenhaie sind besonders oft in Angriffe auf Menschen involviert, sie leben im küstennahen Flachwasser und beißen häufig zu.(Bild: Shawn Murphy stock.adobe)

Neilly erklärte, es handle sich um „ganz natürliche Vorgänge“, denn der Wal werde „durch die Haie wieder in den Nahrungskreislauf zurückgeführt“. „Ich würde dort nicht schwimmen gehen, aber es ist ein ziemlich interessanter Vorgang“, sagte er.

Für Menschen grauslich, für Haie ein Festmahl: der tote Pottwal am Era Beach.
Für Menschen grauslich, für Haie ein Festmahl: der tote Pottwal am Era Beach.(Bild: SLSNSW)
(Bild: SLSNSW)

Die Drohnenaufnahme eines lokalen TV-Senders zeigt den Wal auf dem Felsen: 

Kadaver soll entfernt werden
Naturschutzbeamte arbeiteten zwar an Strategien, um den toten Wal zu beseitigen, dies werde jedoch voraussichtlich nicht vor Dienstag geschehen, fügte er hinzu. Ein Wegschleppen des Kadavers in tiefere Gewässer habe man leider bereits verworfen: „Das wäre für die Schiffe zu gefährlich.“

Die Rettungsorganisation Surf Life Saving (NSW) gab eine Warnung heraus, in der es hieß, alle Strände im Royal National Park – darunter die Strände Era, Garie, Burning Palms und Wattamolla – seien aufgrund „erhöhter Haiaktivität“ gesperrt.

Jüngstes Hai-Opfer zwölf Jahre alt
In Australien hat es seit 1791 fast 1300 Vorfälle mit Haien gegeben, von denen mehr als 260 tödlich endeten. Das jüngste Todesopfer war ein zwölfjähriger Bub, der starb, nachdem er im Jänner im Hafen von Sydney von einem Hai angegriffen worden war.

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