Mozarts "Verzeichnis aller meiner Werke" gleicht einem musikalischen Tagebuch. Zwischen Februar 1784 bis zu seinem Tod im Dezember 1791 hielt Mozart insgesamt 145 Stücke in diesem Verzeichnis fest. Neben den Namen der Stücke notierte er, welches Instrument welchen Teil spielt. Häufig lassen sich hier auch Angaben zu den vortragenden Sängern, dem Entstehungsort oder dem Auftraggeber finden.
Die British Library ließ dieses Dokument digitalisieren und fügte zu jedem Werk von Mozarts musikalischem Schaffen ein kleines Hörbeispiel hinzu. Zudem lassen sich die alten Verzeichnis-Seiten mit einer Lupe genauer betrachten. Wer mehr über das Leben des Komponisten erfahren möchte, der kann sich die wichtigsten Stationen aus Mozarts Leben durchlesen oder sogar vortragen lassen - allerdings nur in englischer Sprache.
Neben einigen Sequenzen der bekanntesten Kompositionen wurden auch Raritäten wie "Kleiner Marsch in D" aufgenommen, die als Gesamtwerk nicht mehr existieren. Den Link zu Mozarts musikalischem Tagebuch findest du in der Linkbox.
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