Die sogenannte Bio-Weidegans ist für das Burgenland von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Immerhin ist das inoffizielle Wappentier des Landes mit regionalen Bräuchen, Kulinarik und Tourismus verbunden. Doch nun hat es sich ausgeschnattert. Was bedeutet dieser Negativtrend für Österreich?
Einst war das Burgenland die größte Gänseweide der Donaumonarchie. In den 1960er-Jahren ging der Bestand des Federviehs massiv zurück. Doch vor rund 25 Jahren wurde die alte Tradition von zehn innovativen Landwirten neu belebt, schließlich bietet die Region bis heute mit ihrem günstigen Klima ideale Voraussetzungen für die biologische Gänsehaltung. 2002 starteten die Bauern mit der Landwirtschaftskammer das Projekt „Südburgenländische Weidegans“ und führten die artgerechte Haltung und Direktvermarktung wieder ein. Das reduzierte fortan Transportwege, stärkte die lokale Wirtschaft und förderte den bewussten Umgang mit Lebensmitteln.
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