Die Rückkehr ist perfekt! Wie der Verein am Sonntag offiziell bekanntgab, wird Adi Hütter mit 1. Juli auf der Trainerbank der Eintracht Frankfurt Platz nehmen. Der 56-Jährige, der bereits von 2018 bis 2021 die „Adler“ gecoacht hatte, soll dem Bundesligisten nach dem Aus von Albert Riera frischen Wind einhauchen.
„Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und habe ich nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein. Umso mehr freue ich mich, die Gelegenheit zu haben, diese Aufgabe mit viel Arbeit, Disziplin und einem klaren Fokus angehen zu dürfen. Der Weg des Klubs in den vergangenen Jahren war beachtlich. Wir werden alles daran setzen, dass die Mannschaft in der kommenden Saison die Fans begeistert und wir eine erfolgreiche Saison spielen“, wird Hütter in einer Mitteilung des Vereins zitiert.
In seiner ersten Amtszeit hatte er die Eintracht 2019 ins Europa-League-Halbfinale geführt. Sein freiwilliger Abgang zu Borussia Mönchengladbach im Sommer 2021 – trotz eines noch zwei Jahre gültigen Vertrages – verlief dann allerdings nicht ganz geräuschlos. Hütter verkündete den bevorstehenden Wechsel mitten in der Saison-Schlussphase, wofür er später heftig kritisiert wurde. Die Eintracht stand zu diesem Zeitpunkt auf Rang vier, verspielte danach aber ein komfortables Sieben-Punkte-Polster und damit die Teilnahme an der Champions League. Die einstigen Differenzen sind jedoch längst ausgeräumt.
Er unterschreibt bei den Hessen einen Vertrag bis 2029. Zuletzt war der gebürtige Vorarlberger bei der AS Monaco tätig, die sich jedoch vergangenen Oktober vom ehemaligen ÖFB-Teamspieler trennte. Mit Hütter wechselt auch Co-Trainer Christian Peintinger zurück an den Main.
Kein Ticket für Europa
In Frankfurt soll Hütter für Ruhe und Stabilität sorgen, die Bundesliga-Saison 2025/26 beendete die Eintracht auf dem enttäuschenden achten Rang außerhalb der Europacup-Plätze.
Vor zwei Wochen musste Cheftrainer Riera deshalb nun seine Koffer packen, von der Verpflichtung Hütters verspricht sich Frankfurt einen sportlichen Umschwung. „Er steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin und hat bei seinen Stationen gezeigt, dass er temporeichen Umschaltfußball mit Ballbesitz vereinen kann“, so Sportvorstand Markus Krösche.
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